Kastrationsprojekt

Kastrationsprojekt


Die Kastration von Hunden und Katzen ist unserer Meinung nach äußerst wichtig und dringlich, denn nur auf diesem Wege ist es möglich zu verhindern, dass jedes Jahr ungezählte Hunde- und Katzenkinder auf die Welt kommen, die dann wie Müll entsorgt werden oder ein elendes Dasein in überfüllten Tierheimen fristen müssen.


So widmen wir diesem Projekt die viel Aufmerksamkeit, denn keine Wirkung ist anhaltender als die Verhinderung neuen Lebens, welches dann doch wieder im Elend landet. Nicht dass wir gegen das Leben sind, nein, aber wir wollen und müssen zu verhindern suchen, dass in einer Welt, in der sich der Tiere wie Müll entledigt wird, Hunde und Katzen sich ungehindert vermehren. Wir sind der Überzeugung, dass jeder Mensch mitverantwortlich ist, zunächst für diejenigen zu sorgen, die schon auf der Welt sind. Und sollten diese alle gut versorgt sein, können wir gerne über neue Geburten nachdenken.

So unterstützen wir Privatpersonen und auch Tierheime, die das Geld für eine Kastration nicht aufbringen können, ebenso andere Tierschutzvereine, die Kastrationskampagnen durchführen.

 

Die Bevölkerung, insbesondere auf dem Land, ist aber weiterhin ohne jegliche Unterstützung. Und was erschwerend dazukommt: Es muss harte Überzeugungsarbeit geleistet werden, denn viele sehen die Notwendigkeit von Kastrationen nicht ein. 

 

Und auch ein anderer Aspekt ist nicht unwichtig. Läufige Hündinnen verursachen in den Tierheimen mehr als nur "Unruhe" unter den Rüden, nicht selten kommt es zu schweren Beißereien.


Wenn wir den einen oder anderen Menschen überzeugen können, statt beispielsweise eines Theaterbesuches oder eines guten Essens zu Zweit in einem Restaurant ca. 50 € für eine Kastration zu spenden, dann verhindert genau diese Summe mittelfristig die Geburt von unzähligen Hunden und Katzen, denn auch der Nachwuchs vermehrt sich ja ungebremst weiter. Auch in Tierheimen vermehren sich die Insassen ständig, sodass polnische Städte jetzt auch Gelder zur Verfügung stellen wollen – hoffentlich tun sie das auch - , um das zu verhindern.

 

Wir aber wollen, so gut es geht, verhindern, dass in Polen noch mehr Tierelend entsteht. Dabei bemühen wir uns, denjenigen zu helfen, die zwar bereit sind zum Kastrieren ihrer Tiere, denen aber das Geld für die Durchführung fehlt.

In den vergangenen Jahren haben wir verschiedenen polnischen Tierheimen bzw. Tierasylen Gelder für die dringend notwendigen Kastrationen zur Verfügung gestellt. Allerdings vergeht immer einige Zeit, bis wir Rechnungen und evtl. Bilder von den kastrierten Tieren zur Verfügung gestellt bekommen, um sie ins Netz zu stellen. 

Ausgezeichnet bewährt hat sich die Zusammenarbeit mit der polnischen Stiftung "Fundacja Pryzjaciele Czterech Lap" , die in Polen einen sehr guten Ruf genießt. Sie erfährt von polnischen Tierheimen und Projekten, die Gelder für dringend notwendige Kastrationen benötigen. So überweisen wir der Stiftung Gelder auf ihr Stiftungskonto und erhalten dann zeitnah die Belege für durchgeführte Kastrationen.


Letztlich ist ein langfristig wirklich sinnvoller Tierschutz nur durch Kastrationen möglich – zumindest was die Population der herrenlosen Tiere angeht. Nur so kann verhindert werden, dass in einer Welt, in der unter anderem Hunde und Katzen im Müll landen oder jahrelang im Tierheimzwinger sitzen, immer weitere Tiere gezeugt werden, die dann ebenfalls an Ketten und auf Straßen landen. In vielen Ländern hat sich dieser Gedanke bereits durchgesetzt – bitte helfen Sie uns dabei, ihn auch hier Fuß fassen zu lassen.

 

Wir bedanken uns herzlich bei Inge L., Carolin R., Tom M. und dem Verein Tiere suchen Freunde e. V. für die monatlichen Spenden für Kastrationen.




Aktuelles Kastrationen  >  hier



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